HeRas Verlag

Der Digitalverlag

Von Katrin Pieper bei uns erschienen


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So süß und so zart ist Fränzi, die Tochter im sanften Ausklang ihrer Kindheit. Bislang galt Vaterliebe, war Schutz und war Vertrauen. Nun zählt nur noch Manneslust und sexuelle Gier. Zu jung ist sie, um nicht daran zu zerbrechen. Zu alt ist er, um Mitleid zu haben. Das ist der Beginn einer Zerstörung.

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Luise und Leonie leben in einem reparaturbedürftigen Haus, das ihnen seit einiger Zeit gehört. Was fehlt sind handwerklich begabte Männer, die unter Einsatz aller Mittel ins Haus geholt werden sollen, um später, nach Absolvierung ihrer Pflichten, in Ehren entlassen zu werden. Ein "Sommer-Fahrplan" wird aufgestellt. Doch es gibt Ausfälle und Störfälle, Verspätungen, Veränderungen und Fehlplanungen. Die aber sind doch eher unterhaltender Natur und zuweilen beeindruckend und intensiv! Frauen und Männer sind eben unterschiedliche Geräte.

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"Lieba wat Jutet, aber dafür een bissken mehr", sagt der Berliner und meint Qualität und Quantität. Eisbein und Bulette bleiben ewig erhalten, Neues gesellt sich dazu, weil Berlin offen ist für das Fremde. Hundert Rezepte werden offeriert, mit Geschichten aus allen Jahrhunderten garniert und gesagt, wie die Gerichte serviert werden, Guten Appetit! Und wenn alles durchprobiert ist, dann muss man es mit dem Berliner halten: "Diät is det, wat nach dem Essen kommt!"

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Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen, heißt es. Dieses Buch erzählt von jüdischen Feiertagen, Mahlzeiten, Sitten und Gebräuchen. Küche, Kochen, Kochrezepte, Familie und Feste - zu diesem und jenem ist es zu befragen. Geschichten von Menschen sind darin verwoben, zum Beispiel die der alten Mara, denn Familienfeste und Festtafeln sind ein Urgrund langlebiger Geschichten. Das Scheunenviertel in Berlin, das "Schtetl und die Mulackei" sind der lokale Hintergrund, doch die Küche und ihre Gesetze sprengen Grenzen und Zeiten und verweisen auf die Geschichte und Herkunft der Juden.

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Ein neuer Anfang in später Zeit!

„Wir sind einfach alt“, sagte Evi.

„Zu alt?“, fragte Johanna.

„Kommt darauf an, was noch in deinen Träumen steckt“, erwiderte Evi.


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Am Pfingstsonntag 1908, auf halbem Weg zwischen den sächsischen Orten Großsteinberg und Klinga, nahe Leipzig, entdeckte der Feldarbeiter Martin Scholz, frühmorgens am Rand seines Kornfelds die Leiche einer Frau. Wie sich später erfahren ließ, handelte es sich um die Geschäftsfrau Marie Conrad, wohnhaft in Leipzig. Die Lage und der Zustand der Toten machten zweifelsfrei deutlich, dass es sich hier um ein brutales Sittlichkeitsverbrechen handelte...




Die drei Erzählungen "Alte Kriminalfälle neu erzählt" sind in einem Band auch als Printausgabe erschienen.

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Zur Revolutionszeit 1848 machte sich in Berlin ein Wundermädchen bemerkbar, das von Gott inspiriert, von seinen Engeln umschwebt, Kranke heilte, Blinde sehend machte, Lahme gehend; allein durch die Kraft des Glaubens.

Am 22. Februar 1853 fand die öffentliche Verhandlung wegen Betruges vor dem Kriminalgericht statt.

Der originale Prozessbericht stammt von Willibald Alexis: Das Wundermädchen aus der Schifferstraße, aus: Der neue Pitaval.



Die drei Erzählungen "Alte Kriminalfälle neu erzählt" sind in einem Band auch als Printausgabe erschienen.

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Der Prozess gegen Wilhelmine Harnisch wurde im Jahre 1858 vor den „jüngsten Assisen“ in Braunschweig verhandelt. Der Prozessbericht, verfasst von „Ober-Gerichts-Anwalt Dr. Bause“, der dieser Novelle als Vorlage diente, erschien in "Die Allgemeine Schwurgerichtszeitung für Deutschland und die Schweiz, Band 5 von 1859.





Die drei Erzählungen "Alte Kriminalfälle neu erzählt" sind in einem Band auch als Printausgabe erschienen.